Aktuelles

Der aktuelle Gemeindegruß im pdf-Format.

 

Gemeindegruß Dezember 2018 bis März 2019

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Der neue Kirchenvorstand wurde im Gottesdienst am 2. Advent feierlich in sein Amt eingeführt.

 


Besinnung

Liebe Gemeinde von St. Petrus!
Bald ist es wieder soweit. In den kommenden Wochen und Tagen bereiten wir uns wieder auf das Weihnachtsfest vor. In den Geschäften beginnt dann das große Kaufen, in den Straßen leuchtet die Weihnachtsdekoration und zu Hause wird vielleicht die Weihnachtskrippe vom Speicher geholt. Stimmungsvoll soll
es in diesen Wochen zugehen und feierlich.

Sagt den verzagten Herzen: Seid getrost,
fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!
Jesaja 35,4

Die Worte aus dem Buch des Propheten Jesaja scheinen gut in diese Zeit zu passen. Es sind gute Nachrichten für verzagte, angstvolle Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott.
Das sind gute Nachrichten. Aber sind sie auch mehr als schöne Worte?
Sind diese Worte wirklich mehr als nur ein frommer Trost? Wo ist
eigentlich dieser Gott, von dem hier die Rede ist? Wo ist er bei all dem Schlimmen, was in unserer Welt geschieht? Wo ist er, wenn es mir schlecht geht; wo, wenn mich eine Krankheit bedroht oder wenn ich nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll? Auch die stimmungsvolle Advents- und Weihnachtszeit kann ja nicht darüber hinwegtäuschen, dass es diese Fragen gibt.
Wo ist Gott? Genau um diese Frage aber geht es eigentlich in der Adventszeit und an Weihnachten. Wir feiern, dass Gott zu uns kommt und sichtbar geworden ist! Er kommt zu uns und begegnet uns in dem Kind in der Krippe.
Dieser Gott ist eben kein Gott, der diese Welt ungerührt aus weiter,
unerreichbarer Ferne lenkt. Er ist auch kein Gott, dem es egal ist, wie es dieser Welt und uns geht. Dieser Gott begibt sich mitten hinein in diese Welt! Er kommt zu uns. Er wird selbst Mensch. Er teilt alles mit uns: Schöne Dinge, Freude und Glück, aber auch Schmerzen und Leid. Schon als neugeborenes Kind erlebt er, wie es in dieser Welt zugehen kann: ein Futtertrog für das Vieh muss als Wiege herhalten. Als Erwachsener stirbt er schließlich sogar
am Kreuz. Seht, da ist euer Gott!
Dieser Gott weiß, was es heißt, ein angstvolles, verzagtes Herz zu haben.
Doch der Gekreuzigte ist nicht im Tod geblieben. Er ist auferstanden. Er hat Leid und Tod überwunden.
Auch dem Leid auf dieser Welt wird er einmal ein Ende machen.
Dieser Gott steht auf unserer Seite.
Er will auch zu uns kommen. Er will in unseren Herzen wohnen, ganz besonders in denen, die voller Angst und verzagt sind.
Er kommt zu uns! Er will bei uns und in uns wohnen. Das sind wirklich gute Nachrichten. Wir dürfen getrost sein und brauchen uns nicht zu fürchten.

Ihr Pfarrer Christian Burkhardt


 

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